Mit System den Erfolg programmiert

.... mit dem Niedergang des DDR-Regimes ging 1990 auch die wirtschaftliche Bankrotterklärung einher. Der Wegfall der Grenze öffnete den Blick für das gesamte Ausmaß der baulichen Versäumnisse. Unternehmerisch denkende Menschen wie Heiko Reichelt erkannten schnell die Chancen, die sich einem Gerüstbauunternehmen in den neuen Bundesländern boten.

Das enorme Spektrum der erforderlichen Sanierungs-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen, Aufgaben des Denkmalschutzes und selbstverständlich auch der gesamte Neubau stellten eine gewaltige Herausforderung an die Gerüstbau-Branche.

Initiativen, die sich bezahlt mach(t)en...

Herrn Reichelt bot sich 1990 als Neugründer die einmalige Gelegenheit, ein neues Gerüstsystem zu wählen, das den wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Ansprüchen genügten sollte, ohne Zwänge zu vorhandenen Systemen.

Trotz dünner Kapitaldecke, und ohne auf die staatliche Hilfe und Unterstützung durch Banken zu warten, ergriff der Jungunternehmer 1990 die Initiative!

Nach Prüfung der Anbieter auf dem Markt entschied er sich für das damals
neue System SL70/100 von plettac. Ausschlaggebend war für die Entscheidung die universelle Einsetzbarkeit, Wirschaftlichkeit, hoher Sicherheitsstandard und reichhaltiges Zubehör, das besonderen Anforderungen, z.B. im Denkmalsschutz und Denkmalsanierung genügte.
 
Am 1.September 1990 gründete Heiko Reichelt in Sponholz die Gerüstbau Reichelt GmbH,
ausgestattet mit 4000m² modernstem plettac-Gerüst, das er auf unbefestigtem Umland von 5000m² zwischenlagerte.

Drei Arbeitskräfte sorgten für den Auf- und Abbau der Schnellbaugerüste.

Als Transportmittel stand damals 1 Transporter zu Verfügung, das Büro war aus Kostengründen zunächst in der eigenen Wohnung.
Im Zuge der Wachstumsschübe durch den Wirtschaftsaufschwunfg der 90er und des Ausbaus des flächendeckenden Versorgungsnetzes des plettac-Gerüstsortimentes in den neuen Bundesländern, konnte und wollte der expansive Gerüstbaubetrieb sich keinesfalls auf das regionale Umfeld seines Firmensitzes beschränken und an Gerüstinvestitionen und den damit verbundenen Erweiterungen der Lagerressourcen sparen.
Für Aufträge, die über die Kapazität des Gerüstbestandes hinausgingen oder die vernünftige Logistikaufwände überstiegen, forderte der Unternehmer ohne Lieferprobleme, baustellenbezogen, jeweils die Gerüstmenge im nächstgelegenen Auslieferungslager des Partners plettac an.

Der Erfolg die ser strategischen Partnerschaft zeigte sich schnell.

Bereits 2 Jahre nach Gründung hatte die Firma Reichelt ihren Gerüstbestand verzwanzigfacht!

Mit rund 80.000m² und 15 Arbeitnehmern und der dazugehörigen Logistik avancierte der Kleinbetrieb zu einer beachtlichen Firma und geachteten Partner in der Branche.
Selbstverständlich investierte Herr Reichelt auch in die Infrastruktur seines Unternehmens - ein modernes Bürogebäude mit Sozialtrakt sind auch zukünftigen Expansionsschüben gewachsen.
Die Objekte, die durch die Firma Reichelt bis heute eingerüstet wurden, zeigen in beeindruckender Weise die Kompetenz und Leistung, Flexibilität und Qualität der Mitarbeiter und des plettac-Gerüstsystems.
Vom Eigenheim, über lange Wohnkomplexe mit langen Standzeiten, bis hin zu komplizierten Aufgaben bei der Einrüstung von z.B. Kirchen und Denkmälern erneuert das Unternehmen täglich seinen Erfolg. Heiko Reichelt führt seinen unternehmerischen Erfolg vor allem auf die Partnerschaft mit der plettac GmbH und ihrer Unterstützung, vor allem in den ersten Jahren, zurück. An dieser Stelle allen Geschäftspartnern und Beteiligten der Firma plettac mein besonderer Dank.

Heiko Reichelt
Einrüstung der Marienkirche Neubrandenburg - Herausfordrung für jeden Gerüstbauer (Quelle: Allgemeine Bauzeitung 1992)